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gepostet am: 2 Wochen her von:

Heute wirds persönlich. So richtig.

Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass sich vor einigen Tagen eine junge Kollegin das Leben genommen hat. Sie hinterlässt nicht nur eine Praxis und viele treue Kunden, sondern auch einen trauernden Ehemann. Persönlich kannte ich sie nicht, aber über diverse Tierärztegruppen war man sich doch irgendwie bekannt – eine nach außen hin fröhliche, junge Frau.

Ich habe es schon einmal geschrieben: Tierärzt:innen haben im Vergleich zum Rest der Bevölkerung eine 4fach erhöhte Suizidrate. Die Gründe sind vielfältig, Arbeitsbelastung, maligne Kund:innen und schlicht das Wissen wie und die Verfügbarkeit der entsprechenden Mittel haben sicherlich einen großen Anteil daran.

Seit vielen Generationen sollen Tierärzt:innen immer da sein, immer Verständnis haben und möglichst wenig dafür berechnen – aus Liebe zum Tier. Generationen an Tierärzt:innen haben sich aufgerieben an diesem Job und ich selber kenne viele (meist ältere) Kolleg:innen, die mehrere Burn-Outs durch haben oder spätestens am Ende ihrer Laufbahn schlicht und einfach fertig sind. Manche von uns sind so auf ihr Telefon konditioniert, dass sie bei jedem Geräusch reflexartig ans Handy greifen. Sie sagen Familienfeiern ab, weil ja etwas sein könnte, sie fahren nicht in den Urlaub.

Aber so langsam kommt Bewegung in die Sache. Die aktuelle Generation macht dein Scheiß nicht mehr mit – wir holen uns unser Leben zurück!

Bei uns hat es mit der kostenpflichtigen Notrufnummer angefangen um Gespräche nach Feierabend auf das Nötigste zu reduzieren. Der Samstag ist als Arbeitstag gefallen. Es gab Praxisurlaub („das hätte es bei Ihrem Vorgänger aber nicht gegeben“ – stimmt!). Wir haben die Preise erhöht um mehr Zeit für den einzelnen Kunden zu haben. Wir optimieren kontinuierlich Abläufe um effizienter arbeiten zu können, Termine werden wir künftig langfristiger vergeben. Der nächste Schritt wird das Einstellen neuer Mitarbeiter:innen sein, da laufen bereits Gespräche. Es wird dauern.

Das Ziel ist ganz klar von den momentanen ca. 55-60 Wochenstunden Arbeit mittelfristig auf unter 45 Wochenstunden zu kommen – nur mal so als Anhaltspunkt. Und das Ganze, ohne unsere Kunden im Regen stehen zu lassen. Das ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich.

Wir Tierärzt:innen hören zu solcher Gelegenheit immer mal wieder den Spruch: „Du hast dir den Job doch ausgesucht, hättest ja was anderes machen können!!“. Ich möchte darauf mit einem Zitat von den Ärzten antworten: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!“

Ich weigere mich das alles als gegeben und unveränderlich hinzunehmen.

Vielleicht denken Sie an diese Worte, wenn der nächste Impftermin zukünftig mal nicht morgen, sondern erst in einer Woche frei ist. Dafür können Sie sicher sein, dass wir uns für die blutende Pfote umgehend Zeit nehmen – wir versuchen die Balance zwischen „Beruf“ und „Berufung“ bestmöglich zu schaffen.

Das „NOMV“ in meinem Profilbild teilen die Tage viele Kolleg:innen, es steht für: „Not one more vet“ – keine/r mehr von uns. Der Ursprung dieser Bewegung kommt aus Amerika, aber auch hier wird „NOMV“ immer bekannter und es gibt inzwischen auch in Deutschland Gruppen, die Hilfe anbieten. Das ist richtig und wichtig und es ist auch keine Schande auf Hilfe zurückzugreifen.

Aber natürlich ist Suizid nicht nur bei uns ein Problem, daher eine Anlaufstelle für ALLE Menschen mit Suizidgedanken: www.suizidprophylaxe.de/

Not One More Vet!
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Heute wirds persönlich. So richtig.

Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass sich vor einigen Tagen eine junge Kollegin das Leben genommen hat. Sie hinterlässt nicht nur eine Praxis und viele treue Kunden, sondern auch einen trauernden Ehemann. Persönlich kannte ich sie nicht, aber über diverse Tierärztegruppen war man sich doch irgendwie bekannt – eine nach außen hin fröhliche, junge Frau.

Ich habe es schon einmal geschrieben: Tierärzt:innen haben im Vergleich zum Rest der Bevölkerung eine 4fach erhöhte Suizidrate. Die Gründe sind vielfältig, Arbeitsbelastung, maligne Kund:innen und schlicht das Wissen wie und die Verfügbarkeit der entsprechenden Mittel haben sicherlich einen großen Anteil daran. 

Seit vielen Generationen sollen Tierärzt:innen immer da sein, immer Verständnis haben und möglichst wenig dafür berechnen – aus Liebe zum Tier. Generationen an Tierärzt:innen haben sich aufgerieben an diesem Job und ich selber kenne viele (meist ältere) Kolleg:innen, die mehrere Burn-Outs durch haben oder spätestens am Ende ihrer Laufbahn schlicht und einfach fertig sind. Manche von uns sind so auf ihr Telefon konditioniert, dass sie bei jedem Geräusch reflexartig ans Handy greifen. Sie sagen Familienfeiern ab, weil ja etwas sein könnte, sie fahren nicht in den Urlaub.

Aber so langsam kommt Bewegung in die Sache. Die aktuelle Generation macht dein Scheiß nicht mehr mit – wir holen uns unser Leben zurück! 

Bei uns hat es mit der kostenpflichtigen Notrufnummer angefangen um Gespräche nach Feierabend auf das Nötigste zu reduzieren. Der Samstag ist als Arbeitstag gefallen. Es gab Praxisurlaub („das hätte es bei Ihrem Vorgänger aber nicht gegeben“ – stimmt!). Wir haben die Preise erhöht um mehr Zeit für den einzelnen Kunden zu haben. Wir optimieren kontinuierlich Abläufe um effizienter arbeiten zu können, Termine werden wir künftig langfristiger vergeben. Der nächste Schritt wird das Einstellen neuer Mitarbeiter:innen sein, da laufen bereits Gespräche. Es wird dauern.

Das Ziel ist ganz klar von den momentanen ca. 55-60 Wochenstunden Arbeit mittelfristig auf unter 45 Wochenstunden zu kommen – nur mal so als Anhaltspunkt. Und das Ganze, ohne unsere Kunden im Regen stehen zu lassen. Das ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich.

Wir Tierärzt:innen hören zu solcher Gelegenheit immer mal wieder den Spruch: „Du hast dir den Job doch ausgesucht, hättest ja was anderes machen können!!“. Ich möchte darauf mit einem Zitat von den Ärzten antworten: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!“ 

Ich weigere mich das alles als gegeben und unveränderlich hinzunehmen.

Vielleicht denken Sie an diese Worte, wenn der nächste Impftermin zukünftig mal nicht morgen, sondern erst in einer Woche frei ist. Dafür können Sie sicher sein, dass wir uns für die blutende Pfote umgehend Zeit nehmen - wir versuchen die Balance zwischen „Beruf“ und „Berufung“ bestmöglich zu schaffen.

Das „NOMV“ in meinem Profilbild teilen die Tage viele Kolleg:innen, es steht für: „Not one more vet“ – keine/r mehr von uns. Der Ursprung dieser Bewegung kommt aus Amerika, aber auch hier wird „NOMV“ immer bekannter und es gibt inzwischen auch in Deutschland Gruppen, die Hilfe anbieten. Das ist richtig und wichtig und es ist auch keine Schande auf Hilfe zurückzugreifen.

Aber natürlich ist Suizid nicht nur bei uns ein Problem, daher eine Anlaufstelle für ALLE Menschen mit Suizidgedanken:  https://www.suizidprophylaxe.de/

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Ich gehe da voll mit ihnen, liebe Frau Geske. Ich nehme lieber Wartezeit in Kauf, um aber sicher gehen zu können, dass Sie sich Zeit nehmen für Ihre Patienten und Patientinnen. Ich komme auch aus der medizinischen Branche und vor vielen Jahren hat sich mein Chef das Leben genommen. Ich kann es absolut nachempfinden, was dies für Familie, Freunde und Kollegen / Kolleginnen bedeutet. Es war damals eine ganz schlimme Zeit. Es ist traurig, was die Gesellschaft von einem Arzt/ Ärztin alles abverlangt, ohne jegliche Kompromisse. Um so mehr finde ich es richtig und verantwortungsvoll von ihnen und ihrem Team, wie sie versuchen, einen anderen besseren Weg einzuschlagen. Machen Sie weiter so. 👏👍😊

Super geschrieben, stimme ich voll und ganz zu, tierärzte haben auch ein Leben ausserhalb der praxis und das sollte nicht auf der strecke bleiben, ohne die Ich-zeit geht man irgendwann dran kaputt egal wieviel herzblut in der Arbeit steckt.

Sehr sehr nachvollziehbar. Als selbstständige kann ich den Spruch „selbst & ständig“ auch nicht mehr hören! 😩 Die Gesellschaft muss auch mal wieder lernen warten zu können. Bei meinen Kunden klappt das ganz gut. Und bei meinem Tierarzt warte ich auch gerne mal. 😊

gepostet am: 2 Wochen her von:

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gepostet am: 3 Wochen her von:

Liebe Kundschaft,

und da ist es, das 2. lange Wochenende für uns! An den Feiertagen selbst gibt es die allseits bekannten Notfallsprechstunden, am Freitag gibt es KEINE Vertretung – bitte rufen Sie uns im Notfall über die kostenpflichtige Notfallnummer an oder wenden Sie sich an die umliegenden Kliniken.

Wenn es nicht ganz so dringend ist, sehen wir uns hoffentlich gesund und munter ab nächste Woche wieder.

Wir wünschen schöne Feiertage!
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Liebe Kundschaft,

und da ist es, das 2. lange Wochenende für uns! An den Feiertagen selbst gibt es die allseits bekannten Notfallsprechstunden, am Freitag gibt es KEINE Vertretung - bitte rufen Sie uns im Notfall über die kostenpflichtige Notfallnummer an oder wenden Sie sich an die umliegenden Kliniken.

Wenn es nicht ganz so dringend ist, sehen wir uns hoffentlich gesund und munter ab nächste Woche wieder.

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Notfälle


Sonn- und Feiertage


Wir beteiligen uns an 2 Notdienstringen und bieten in deren Rahmen Notdienst in Form einer Sonntagssprechstunde an. Den aktuellen Dienstplan finden Sie HIER .

Montag bis Freitag außerhalb der Sprechzeiten


In dieser Zeit bieten wir für unsere Kunden einen freiwilligen Notdienst an. Sie erreichen uns über folgende kostenpflichtige Servicenummer:

09001 - 251 252*


*(2,99€/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend)

Bitte beachten Sie, dass eine 24h-Bereitschaft nicht garantiert werden kann. Wenn Sie uns nicht erreichen können (dann ist der Anruf selbstverständlich kostenlos!), wenden Sie sich bitte an folgende Kliniken:

Tierklinik Hofheim (Katharina-Kemmler-Straße 7, 65719 Hofheim am Taunus) Tel. 06192 290290

Tierklinik Kalbach (Max-Holder-Str. 37, 60437 Frankurt-Kalbach) Tel. 069 300 651 550

Klinik für Kleintiere der JLU (Frankfurter Str. 108, 35392 Gießen) Tel. Chirurgie 0175 2973717

Leistungen

Wir bieten alle Lesitungen einer haustierärztlichen Praxis - und einiges mehr.

Unsere Spezialisierungen liegen im Bereich Kardiologie (Herzerkrankungen), Zähne, Reptilien & Vögel, Narkosen, Physiotherapie

Sie wollen mehr wissen? Ein Klick zeigt Ihnen unser gesamtes Leistungsspektrum an.

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Ob Kaninchenimpftage, Urlaub

Infos und Tipps

Wann sollte ich Wildvögel im Garten füttern? Wie bastele ich einen Halskragen selbst?

Linda Geske

Tierärztin

Dr. med. vet Ann-Kristin Morys

Tierärztin

Jutta Roos

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Mirka Becher

Tiermedizinische Fachangestellte

Linda Schreckenberg

Tiermedizinische Fachangestellte

Philosophie

  • Bei uns können sich Tier und Mensch wohlfühlen

    Für viele Tiere bedeutet der Besuch beim Tierarzt Angst und Stress - doch dagegen kann man eine ganze Menge tun. So bieten wir Termine mir sehr geringer Wartezeit, planen ausreichend Zeit für Sie ein, nutzen getrennte Wartezimmerbereiche für Hunde und Katzen / kleine Heimtiere oder fördern Tierarzttrainings mit Hunden. Außerdem können Sie natürlich außerhalb von OP und Röntgenraum bei allen Untersuchungen dabei bleiben.

  • Wir sind Ihre Partner!

    Tierärzte und Tierbesitzer müssen zum Wohl des Tieres möglichst gut zusammenarbeiten, dazu gehört für uns absolute Transparenz und Ehrlichkeit. Nur wenn Sie gut informiert sind, können Sie auch die richtige Entscheidung treffen! Daher besprechen wir mit Ihnen jeden Befund, mögliche Risiken einer Behandlung und natürlich auch den Kostenrahmen.

  • Diagnostik wird bei uns groß geschrieben

    Eine korrekte diagnostische Aufarbeitung führt zu einem schnelleren Ergebnis und damit zu einer schnelleren Heilung des Patienten oder einer Verbesserung seines oder ihres Zustands. Daher schießen wir möglichst selten „ins Blaue“, sondern bieten Ihnen geeignete Tests an um möglichst schnell die richtige Diagnose zu finden und Ihrem Tier helfen zu können.

  • Wir haben keinen Stress

    Egal wie dringend der Notfall oder wie voll das Wartezimmer ist: Stress ist eine Quelle für Fehler und macht alle Beteiligten nur noch nervöser. Wir arbeiten effizient und zügig. Für Notfälle gibt es festgelegte und trainierte Arbeitsabläufe - aber für ein aufbauendes Wort muss einfach immer Zeit sein.

  • Wir lieben unseren Job

    ..und ich bin mir sicher, das wird Ihnen positiv auffallen.

Hauptstr. 37b 61209 Echzell

Parkplätze

Direkt an der Praxis sind 2 Parkplätze für Sie angelegt, ca. 10m weiter befinden sich noch einmal 6 Stellplätze für PKW.